Fenster Innen wie außen sind Fenster die wichtigsten Grundelemente in Haus und Hof. Sie sind nicht nur die Pforte zur Außenwelt, sondern auch praktischer Bestandteil im Konzept von Leben und Wohnen. Sie können Häuser interessant und lebhaft, aber auch langweilig und traurig aussehen lassen. In erster Linie macht sich der Mensch ihre Vorteile zu nutze. Sie müssen vor Wind und Wetter schützen, bau- und klimatechnischen Gegebenheiten entsprechen und stets ein gutes Bild abgeben. In zweiter Linie sind Fenster architektonische Gestaltungselemente in Wand und Fassade, die dem Stil des Hauses zusätzlichen Glanz verleihen sollen.
Um diese Anforderungen zu erfüllen, wurden verschiedene Fenster-Systeme mit unzähligen Designs und Profilen über Jahre entwickelt. Wer sich auf die Suche nach einer individuellen Fensterlösung begibt, sollte sich vom Fachmann beraten lassen. Bei der Auswahl der Fenster spielen viele Faktoren eine Rolle: Die Fenster, das Material, die Form, und die Größe. Dies sind nur einige wichtige Merkmale, die Sie beim Planen ihrer Fenster in Augenschein nehmen sollten. Der Fenstermarkt ist riesig. Und was für Türmaterialien gilt, gilt auf für Fenstermaterialien.
1. Fenster aus Kunststoff
Bei Kunststofffenstern kommt es auf das Innenleben und den konstruktiven Aufbau der Profile an. Bei der Produktion von Kunststofffenstern wird PVC als Werkstoff verwendet. Dabei handelt es sich um einen thermoplastischen Kunststoff, der sich unter Einwirkung von Wärme verformt. Beim Fensterbau wird der Kunststoff maschinell unter Wärme- und Druckwirkung spanlos im Spritzgussverfahren bzw. Stangen-pressverfahren geformt. Durch das leicht zu formende PVC sind unzählige verschiedene Formen der Fensterprofile möglich. Moderne Fenster aus Kunststoff enthalten im Inneren des Rahmens und des Fensterflügels Verstärkungen, bestehend aus Stahl, Aluminium oder glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK). Bei Kunststofffenstern ist die Qualität der Rahmenprofile von entscheidender Bedeutung. Es gibt sie in verschiedenen Farben und Holzdekoren.
2. Fenster aus Holz
Holz ist das älteste Material im Fensterbau. Da in früherer Zeit noch keine geeigneten Werkstoffe wie Aluminium, Kunststoff oder Stahl zur Verfügung standen, wurde leicht verrottendes Holz eingesetzt. Auch heute noch wird Holz von vielen Fensterherstellern verwendet, da Holz ein regenerativer Rohstoff ist, der nicht wie Aluminium oder PVC erst produziert werden muss. Holz unterliegt qualitativen Schwankungen, bedingt durch den langwierigen Wachstumsprozess, bei dem es den Witterungsbedingungen ausgesetzt ist. Außerdem sind die natürlichen Wachstumsmerkmale von Baum zu Baum verschieden (z. B. Verästelungen oder Harzgallen). Dies hat Auswirkungen auf die Haltbarkeit der produzierten Holzfenster. Im Gegensatz zum ursprünglichen Holzfenster ist das heutzutage produzierte Bauelement stabiler, formbeständiger und langlebiger. Genau wie Aluminium- und Kunststofffenster können Holzfenster individuell gefertigt werden. Holzfenster besitzen gute Wärmedämmeigenschaften und stehen in Bezug auf Dichtigkeit, Schallschutz und mechanische Beanspruchung den Bauelementen aus anderen Rahmenmaterialien in nichts nach. Um jedoch die Funktionalität und eine lange Lebensdauer zu gewährleisten, ist eine intensive Wartung und Pflege der Holzrahmen notwendig, d. h. die Rahmen sollten in regelmäßigen Abständen zunächst lasiert und in größeren Zeitabständen gestrichen, geölt oder gewachst werden, um sie vor Wind und Wetter zu schützen.
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