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Sonnenschutz Beim Sonnen- oder auch Sichtschutz kommen verschiedene Elemente zum Einsatz, die Sonnenstrahlen und Blicke neugieriger Nachbarn abhalten.
1. Der Rollladen
Rollladenstäbe gibt es aus Holz, Kunststoff oder Aluminium. Der Rollladenpanzer entsteht durch das Zusammensetzen der einzelnen Rollladenstäbe. Außerdem gehören zu einem Rollladenpanzer ein Anfangsstab zur Befestigung des Panzers auf der Rollladenwelle und eine untere Abschlussleiste. Es gibt mehrere Arten von Rollladenkästen. Beim Sturzkasten etwa wird der Rollladenkasten in verschiedenen Ausführungsformen als U-förmiger Hohlkörper hergestellt. Aufgrund der geforderten Wärmedämmung werden hauptsächlich Leichtbauplatten, Faserplatten und andere gut dmmende Baustoffe eingesetzt. Der Rollladenkasten wird schon beim Mauern der Außenwände in das Gebäude eingesetzt.
Beim Rollladen-Aufsatzkasten wird der Roll-ladenkasten, der mit dem Fenster- bzw. Türelement fest verbunden wird, als sogenanntes Komplettelement geliefert und montiert. Ein Vorbaurollladenkasten kann entweder direkt auf der Außenseite des Fensters oder auf der Außenwand des Hauses befestigt werden. Bei der Befestigung auf der Außenwand ist somit auch eine Nachrüstung möglich, was bei alten Gebäuden von Vorteil ist. Bei alten Häusern findet man heute auch gerne noch Fensterläden aus Holz oder neuerdings aus pflegeleichtem und witterungsbeständigem Aluminium. Fensterläden können alternativ oder zusätzlich zum Rolladen montiert werden. Das Schließen von Rolläden erfolgt meist manuell, es gibt aber auch elektrische Varianten. Fensterläden können - etwa im Kontrast zur Farbe des Hauses - ein echter Hingucker sein.
2. Die Markise
Bei der Gelenkarm-Markise legen sich die tragenden Arme beim Einrollen der Markise gelenkartig zusammen. Der Neigungswinkel lässt sich jedem Sonnenstand anpassen, von waagerecht bis fast senkrecht. Die Kassetten-Markise ist technisch und funktionell gesehen ebenfalls eine Gelenkarmmarkise. Der markante Unterschied ist die Kassette, in der die gesamte Markise, Technik und der Stoff untergebracht sind. Die Kassette schützt die Markise rundherum. Mit einer Scherenarm- Markise ist ein besonders großer Ausfall möglich, also über eine sehr große, vom Mauerwerk aus frei tragend überspannte Fläche. Mehrere mit zusätzlichen Leitrohrstützen versehene verstärkte Scherenarme machen sogar einen Einsatz als Regenschutz möglich. Die Fallarm-Markise ist universell einsetzbar. Sie ist für den Balkon und die Loggia sowie die Verschattung ganzer Fassaden gleichermaßen geeignet. Durch ihr ansprechendes Design passt sie sich optimal an jede Fassade an, vielfach wird sie auch als Gestaltungselement eingesetzt.
Bei Markisoletten liegt der Hauptunterschied zur Markise in der Senkrechten: Bei der Markisolette bleibt der obere Teil der Bespannung senkrecht, also parallel zum Fenster, der untere Teil dagegen ist ausstellbar. Die Senkrecht-Markise unterscheidet sich von der Fallarm-Markise durch den fehlenden ausklappbaren Fallarm. Wird sie heruntergefahren, läuft das Markisentuch in einer seitlichen Spanndraht-Führung oder in Fhrungsschienen parallel zum Fenster nach unten. Welcher Sonnen- und Sichtschutz im Einzelfall am besten geeignet ist, erfäährt man beim Fachmann. Er kann kompetent und individuell beraten und verfügt in der Regel auch über eine Musterausstellung, die bei der Entscheidungsfindung hilft.
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