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Terrassen und Gartenwege Die Terrasse
Welcher Bauherr träumt nicht von einem lauschigen Plätzchen in seinem Garten, an das er sich ungestört zurückziehen, mit Freunden grillen und, vor Nachbars Blicken verborgen, faul in der Sonne liegen kann? Damit die Träume der perfekten Terrasse nicht zu Schäumen werden, sollte man sich eine Checkliste zur Planung anlegen.
Dabei sollte man die Lage, Sicht- , Wind- und Sonnenschutz sowie die Haltbarkeit und Hitzeverträglichkeit der Beläge bedenken. Bei der Lageplanung ist außerdem noch folgendes zu beachten: Terrassen, die nach Süden ausgerichtet sind, eignen sich natürlich am besten zum Sonnenbaden, für ein Frühstück in der Morgensonne sind Ostlagen geeignet und Sonnenuntergänge genießt man am besten auf einer Westterrasse.
Die Gartenwege
Die Wege im Garten erfüllen gleich zwei Aufgaben: Sie ermöglichen uns, trockenen Fußes von A nach B zu kommen und sie eignen sich hervorragend als gestaltende Elemente. Der Wegbelag sollte mit Haus und Garten harmonieren und mit der Formgebung des Weges vereinbar sein. So sind für geschwungene Wege große rechteckige Platten ungeeignet, es sei denn, Sie verlegen diese fächerartig. Kleine Platten, Pflastersteine oder Klinker passen gut zu kleinen Gärten und passen sich fast jeder Formgebung an. Natursteinplatten sind sehr schön, allerdings auch ziemlich teuer.
Wege aus locker aneinander gereihten Bruchsteinen oder aus Platten mit breiten Fugen (eventuell mit Pflanzen als Fugenfüller) passen gut in einen Naturgarten. Holzscheiben sollten Sie nur in trockenen, sonnigen Bereichen verwenden, da diese bei Feuchtigkeit leicht rutschig werden. Im Gegensatz zu Stein oder Betonplatten haben Holzscheiben oder Fliesen nur eine begrenzte Lebensdauer.
Rasenwege passen gut in einen großen Staudengarten, da der beruhigende grüne Weg Kontraste zu den bunten Blüten setzt. Allerdings muss so ein Weg regelmäßig gemäht und die Kanten zum Blumenbeet müssen abgestochen werden. Als stark frequentierter Weg ist er nicht geeignet, da sich selbst bei strapazierfähigem Rasen leicht Laufspuren zeigen.
Beim Anlegen von Terrassen, Wegen oder Parkplätzen mit Natursteinpflaster, Natur- oder Betonplatten sowie Dränage-Pflastersteinen wird im Regelfall Bodenfläche versiegelt. Der Beton bzw. Beton-Estrich, welcher als Untergrund dient, verhindert ein Versickern des Niederschlagwassers auf diesen Flächen. Einige Städte und Gemeinden, die Mischwasserkanäle verwenden, erheben inzwischen schon Gebühren für das Niederschlagwasser pro Quadratmeter versiegelter Fläche. Die Verwendung von speziellem wasserdurchlässigen Beton und wasserdurchlässigem Fugenmörtel, die inzwischen auf dem Markt sind, können diese Gebühren spürbar reduzieren. Abgesehen davon werden durch dieses Dränagesystem Staunässe vermindert und Frostschäden vermieden.
Vor der Planung sollte man auch den Einbau einer Zisterne zur Regenwassernutzung in Betracht ziehen, da dies die Wassergebühren verringert. Wenn die Unterbau-, Beton- und Steinarbeiten abgeschlossen sind, beginnt der schönere Teil der Gartengestaltung. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr oder im Herbst. Bei der Auswahl der Pflanzen sollte man unbedingt die Standortbedingungen beachten. Mulch ist ein guter Schutz gegen anfliegende Wildkrautsamen und sorgt dafür, dass sich die Feuchtigkeit länger im Boden hält. |
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