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Worauf ist besonders zu achten? Sanierte Altbauten haben einen hohen Repräsentationswert, der bei Neubauten in vergleichbarer Größe nur durch architektonischen Mehraufwand und damit höheren Kostenaufwand ausgeglichen werden kann. Eine barrierefreie oder familienfreundliche Sanierung bei vorhandener, ordentlicher Bausubstanz ist durchaus möglich. So lässt sich mit gut geplanten Sanierungsmaßnahmen zeitgemäßes Wohnen günstiger realisieren als durch einen vergleichbaren Neubau. Am Anfang aller Planungen stehen die persönlichen Nutzungswünsche des Bauherrn.
Der für die Sanierung verantwortliche Planer analysiert den aktuellen Zustand des Gebäudes, der vorhandenen Baustoffe und Bauelemente. Dazu gehört die Beschaffenheit der Außenhülle wie Außenwände, Bodenplatten, Decken zu den Untergeschossen, Dach- und Fensterflächen. Er prüft, ob sich Raumreserven zum Ausbau eignen. Oft ist auch ein genaues Aufmaß erforderlich, weil nur so die exakten Flächen berechnet und damit verbindliche Angebote eingeholt werden können. Bei alten Wohnungsbauten lassen sich oftmals die Grundrisse mit geringem Aufwand abändern, Räume zusammenlegen oder unzureichende Sanitärbereiche erweitern. Eine für die Wohnqualität wichtige Stellung nimmt der Schallschutz ein. Der Planer prüft deshalb insbesondere die Treppenräume, Wohnungstrennwände und die Zwischenwände. Gegebenenfalls sind grundlegende Änderungen der Raumanordnung notwendig, beispielsweise bei schalltechnisch problematischen Steigleitungen in Schlafräumen. Manchmal kann aber auch schon die Erneuerung der Rohrleitung und gute Dämmung Abhilfe schaffen.
Auch der Brandschutz spielt eine wichtige Rolle. Schall- und Brandschutz müssen berücksichtigt werden, damit die zuständigen Behörden die Baugenehmigung erteilen. Mit Maßnahmen zur speziellen gebäudeenergetischen Sanierung erzielt man eine zukünftige effektive Kosteneinsparung bei heute ständig steigenden Energiepreisen. Sinnvoll ist, dass sich mit relativ geringem Aufwand der Energieverbrauch insgesamt verbessern lässt, da der Wärmeschutz entscheidenden Einfluss auf die laufenden Unterhaltskosten hat. Heute ist es gerade auch unter finanziellen Aspekten sinnvoll, den Klimaschutz mit der Sanierung eines Hauses zu verbinden. Das Zinsniveau ist vorteilhaft und die Förderprogramme bieten ausgesprochen günstige Konditionen. Die Investitionen rechnen sich und wer jetzt modernisiert, sichert den Erhalt und den Wert seines Gebäudes.
Mit Energieeinsparprogrammen werden Verbesserungen des Wärmeschutzes von Außenwänden und des Daches an Altbauten gezielt unterstützt. Auch Fenstererneuerungen und die nachträgliche Wärmedämmung von Kellerdecken werden gefördert. Darüber hinaus sind Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, Wärmepumpen, Wohnungslüftungen mit Wärmerückgewinnung oder die Installation geothermischer Anlagen, Biomasse- und Biogasanlagen und solarthermische Anlagen förderungsfähig.
Geachtet werden muss z. B. beim Einbau einer neuen Heizungsanlage mit Niedertemperatur- oder Brennwertkessel daruaf, dass keine Schäden am Schornstein entstehen, da sich durch die verbesserte Verbrennung die Abgase im Kamin stark abkühlen und dadurch der enthaltene Wasserdampf an der Innenwand kondensiert und den Schornstein durchfeuchtet. |
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